"Im Sport – verein(t) für Demokratie"

Sport ist für viele Menschen die schönste Nebensache der Welt. Respekt, Fair Play und die Anerkennung des Mitspielers, aber vor allem auch des Gegners, sind Werte die ein sportliches Miteinander überhaupt erst ermöglichen. Das Projekt des Landessportbundes soll dabei helfen, dass in den Sportvereinen Sachsens demokratische Werte vermittelt werden.

 

Hilfe für die Vereine

Für die Umsetzung demokratischer Werte, wie Toleranz und Respekt, benötigen Vereine engagierte Mitarbeiter/-innen und Ehrenamtliche, die nicht nur mit beiden Füßen fest auf demokratischem Boden verankert sind, sondern die diese Werte auch weitergeben können. Zudem müssen sie in der Lage sein, demokratiefeindliche Tendenzen in den Vereinen oder bei Einzelnen zu erkennen und entsprechend darauf reagieren.

Doch wie erkennt man demokratiefeindliches Gedankengut? Und wann und vor allem auf welche Weise soll gehandelt werden, wenn bemerkt wird, dass Vereinsmitglieder mit diskriminierenden Äußerungen und Verhalten das Vereinsleben vergiften.

Hierzu entwickelt der undefinedLandessportbund mit dem Projekt „Im Sport verein(t) – für Demokratie“ die nötigen Weiterbildungsangebote. Die geschulten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen sollen sich über das Projekt miteinander vernetzen und austauschen, um bei Vorfällen schnell und schlagkräftig reagieren  zu können.

 

Gesellschaftliches Engagement und soziale Verantwortung im Sport

Ein wichtiger Baustein des Projekts ist die Ausbildung von Demokratietrainer/innen, die den Mitgliedsvereinen des Landessportbundes Sachsen zur Seite gestellt werden. Um Schulungs- und Informationsangebote bedarfsgerecht und direkt vor Ort anbieten zu können, sollen landesweit einheitliche Referentenmaterialien entwickelt werden.

Nur Mitbestimmung schafft ein Gefühl für Verantwortung um gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen zu begegnen. Damit auch junge Sportler in die aktive Mitarbeit in ihren Vereinen einbezogen und schon von Beginn an ehrenamtliches Engagement herangeführt werden, sollen die Mitbestimmungsregelungen in den Vereinen verbessert werden.

Unsere Kooperationspartner sind der undefinedLandespräventionsrat und die undefinedSächsische Staatsregierung, die Stadt- und Kreissportbünde, verschiedene Landesfachverbände, die Landessportbünde anderer Bundesländer und die Universität Leipzig.

 

Sie haben Fragen zu unserem Projekt?

Wir helfen Ihnen gern weiter!

Benjamin Kahlert
Tel.: 0341-42889640
undefinedkahlert@sport-fuer-sachsen.de
undefinedwww.sport-fuer-sachsen.de